Kraftplätze im Tennengau

    Der Gletscherschliff

    Bei dem Bau der St. Kolomaner Landesstraße wurde der Gletscherschliff entdeckt, freigelegt und als Naturdenkmal erklärt.

    Es ist der größte Gletscherschliff im Lande Salzburg. Er umfasst etwa 1500qm einer buckelig geschliffenen Fläche. Der Fels besteht aus grobgebankten Barmsteinkalken und dünngebankten Oberalmer Mergelkalken.

    Gletscherschliff – Folder

    Der berühmte Fisch aus St. Koloman:

    Der Fischfund erregte in Fachkreisen großes Aufsehen. Der versteinerte Fisch wurde von Prof. J. P. Lehmann aus Paris bestimmt Es handelt sich um einen Schmelzschuppenfisch „Dapedius“. Der Fund wird im Heimatmuseum Golling verwahrt.

    Die Höhlen in der Taugl

    Das Tauglgebiet ist überaus reich an Höhlen. Es gibt eine Höhle am Schlenken, am Schmittenstein und am Trattberg.

    Alter Kultort Wilhelmskapelle

    Eine einsame Holzkapelle, mitten im Wald unter einer Felswand gelegen.

    Legende a): Der Legende nach wurde die Kapelle von einem Kuchler Grafen Wilhelm nach seiner Rückkehr vom Heiligen Lande gebaut und er ließ sich dann bei ihr als Einsiedler nieder. 1767 meldet der Vikar von St. Koloman in der Taugl, dass bei der letzten Verbrennung der Kapelle das Bild des Hl. Wilhelm sich wunderbar aus dem Feuer geschwungen habe, während der Gerichtsdiener, der es wieder hineinstoßen wollte, augenblicklich erkrummt sei.

    Legende b): Eine Frau fand im dichten Wald eine Hostie und zeigte den Fund dem Schlossherrn Hans Kuchler in Fridburg an. Als an dieser Stelle dann eine Kirche erbaut wurde, stiftete ein Ritter Kuchler um 1434 einen Kreuzpartikel.

    Ein Weg voller Geheimnisse und Energie

    Von Wegscheid zweigt die Zimmereckstraße ab und folgt sie bis sie in die Seewaldstraße übergeht. Wenn man von der zweiten Markierung „Wilhelmskapelle“ führt, kann man hier das Auto stehen lassen und der markierte Weg führt steil hinauf zur Kapelle. Zwischen großen Felsbrocken geht der Weg und wird immer mystischer. An den letzten Felsen vor der Kapelle finden wir Ritzungen von Buchstaben. Zeichen und Jahreszahlen. Von der Südostseite gelangt man dann zur Wilhelmskapelle, die mit Holzschindeln an Dach und Wänden ausgestattet ist.

    Der Kreuzungspunkt der Global- und Diagonalgitternetze liegt genau am Altar. Mit dem Mond-Einstrahlpunkt im Bereich des Kapellengestühls hat die Kapelle 35.000 BE und wirkt den Männern auf das Stirn-Chakra. Zur Wintersonnenwende ist diese Energie am stärksten.

    Vor der Kapelle macht der Weg, der von der ersten Markierung auf der Seewaldstraße begangen werden kann, einen Bogen, teils durch kleinen Felsbrocken. Mit drei Baumstämmen wurde eine halbrunde Sitzgruppe geschaffen. Hier waren in der Zeit von 1400 v.Chr. bis 50 n.Chr. ein Thingplatz sowie ein Kultplatz für Beratung und Mahl. Hier saß auch der Weise Alte. Ganz in der Nähe war ein Uranus-Einstrahlpunkt. Der Ort hat eine Energie von 43.000 BE!

    Der Ort am Fuße der Fagerwand ist ernsthaft bis bedrückend, doch kann man sich hier sehr gut erden. Hier wurden wahrscheinlich Hexen verurteilt und zu Tode gebracht. Auch der Glaubenskampf zwischen der Bevölkerung und der Hierarchie der Kirche ist heute noch an diesem Platz zu spüren. Die ursprüngliche Quelle wurde verschüttet und der Heilige Stein der nordwestlich des Kapelleneingangs lag, wurde gesprengt.

    Zur Zeit des Nationalsozialismus war dies ein Platz des Ahnenerbes und auch in den letzen Jahrzehnten wurden hier Julfeiern abgehalten. Schaut man heute hier in die Runde, so sieht man dass der Grundbesitzer sehr grob mit der Natur umgeht. Wurzelstöcke und Baumstämme liegen hier verstreut – das Thema Gewalt ist hier noch nicht aufgelöst. Die traurigen [gt][gt]Geister der Vergangenheit[lt][lt] müsste man hier mit Liebe, Musik und Fröhlichkeit ins Licht schicken.

    Dahinter steht eine Fichte, deren Wurzel ein Loch bildet. An diesem Ort war einmal eine Heilige Quelle. Weiter westlich war ein Opfer- und Initiations- Kultplatz. Davon westlich war ein Jupiter-Einstrahlpunkt, wo die Weise Alte saß. Dies war auch ein Heilplatz, vermutlich im Bereich des Hals-Chakras. Diesen Kultplatz haben die Germanen in der Zeit von 800 v.Chr. bis 800 n.Chr. benutzt.

    Der Seewaldsee

    Der Seewaldsee ist ein kleiner Bergsee auf etwa 1000 Metern Seehöhe unterhalb des Trattbergs, der ebenso wie der ihn umgebende Landschaftsstreifen unter Naturschutz steht. Eingebettet in ein atemberaubendes Alpenpanorama liegt der Seewaldsee umgeben von Streuwiesen, Almmatten und Wäldern. Der reizvolle See ist durch einen Almweg erschlossen und ein beliebtes Ausflugsziel. Auch ökologisch ist der See aufgrund seiner Moor- und Sumpfvegetation von großer Bedeutung: seltene Pflanzenarten sind rund um den Seewaldsee zu Hause; darunter etwa die gelbe Teichrose, der Teichschachtelhalm, der Fieberklee, der Rundblättrige und Mittlere Sonnentau und die Rosmarinheide. Zu erreichen ist der See auch von der schönen Trattberg-Panoramastraße, einer Mautstraße, deren Befahrung selbst schon einen herrlichen (und bequemen) Ausflug durch die traumhafte Landschaft der Region darstellt.

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